Dienstag, 3. Februar 2026

.x steht für 10 | 09.09.2019 • 12.09.2019

X steht für 10.


Im nächsten Leben mache ich was ohne Interpretation.


Sollte ich je wieder heiraten, werde ich das mit dem ›Bis dass der Tod euch scheidet‹ sehr wörtlich nehmen. Nochmal mache ich so eine Scheidung nicht mit.


Ich bin wirklich schüchtern. Meine Tweets lesen sich nur leicht konträr.


Die klarsten Worte spricht das Herz.


Worte wie eine warme Decke, die einhüllt, die wärmt und unter der man sich verstecken kann. Davon brauchen wir alle viel mehr.


In mir brodelt es! Ich glaube, ich bin Gulaschsuppe. Oder Nudelwasser.


Schokolade ist Sex mit Kalorien.


Bin ich froh, dass es Menschen gibt, die genau wissen, wie ich bin, ohne mich zu kennen. Die kann ich nämlich fragen, falls ich mich mal wieder vergesse.


Menschen, die auf mich aufpassen, wenn ich mal wieder zu blöd zum Leben bin. Die.


Die schönsten Träume sind die gemeinsamen Träume.

Montag, 2. Februar 2026

.x steht für 10 | 07.09.2019 • 09.09.2019

X steht für 10.


Wer ist der größere Lügner? Das Wort oder das Gefühl?


Sich suchen und in dem verlieren, was man findet.


Oft ist das, was man nicht hört, wichtiger als das, was gesagt wird.


Natürlich kann man sich gelangweilt durch Internetshops klicken und das Girokonto leise weinen hören. Man kann sich aber auch mit der Lieblingstante durch Säcke aussortierter Klamotten wühlen, quatschen, lachen, Schrank auffüllen und zwei Menschen glücklich machen.


[09.09.19 • 9:00 Uhr] »Heirat? Glückwunsch.« »Scheidung. Danke!«


Die Eventualität der Endgültigkeit.




Ein Lebensabschnitt. Aber als Staffelfinale.


Vielleicht will ich den Rest meines Lebens mit jemandem verbringen, der mich ausnahmslos und uneingeschränkt liebt, der zu mir steht und stolz meine Hand hält, dem kein Weg zu weit und kein Berg zu hoch ist, um mit mir zu sein. Und vielleicht mag ich diesen Gedanken sehr.


Die Entscheidung war damals nicht falsch. Sie ist nur eben heute nicht mehr richtig.

.jägermeisterinnen | keramik bemalen • 20ster 12ter 5undzwanzig

Das schönste Geschenk ist bekanntlich gemeinsame Zeit. Deshalb schenken A, B und ich uns das auch gerne. Ich bekam dieses Jahr zu meinem Geburtstag einen Nachmittag zum Keramik bemalen im Kunstatelier LONIA geschenkt. 


Nach einer kurzen Einweisung durften wir uns die zu bemalenden Objekte aussuchen. Da ich mein Motiv schon im Kopf hatte, musste es bei mir ein Teller sein. Und mehr als vier Farben waren auch nicht nötig.



Wer mich kennt und sah, dass es kein Motiv mit Katzen war, konnte sich schon denken, was ich malen wollte. Im Dezember ging bei mir einfach nichts an Stranger Things vorbei.

B entschied sich für eine Schüssel, da sie dieses Geschirr ohnehin oft in Gebrauch hat. Sie war diejenige, die am lautesten tönte, dass sie so unkreativ sei und nicht malen könne. Na, wenn das mal nicht das Gegenteil von nicht malen können ist.

A schneckte sich mit Punkten durch ihre Schale und war ..trotzdem es viel Spaß machte.. nicht zu 100 % überzeugt von ihrem Ergebnis. 



Noch sahen unsere Werke ziemlich blass aus. Das änderte sich nach dem Lackieren und Brennen, sodass das Geschirr spülmaschinenfest ist. Wegen der Feiertage hatten wir eine Wartezeit von vier Wochen, bis wir es abholen konnten. Und da waren die Farben dann auch richtig kräftig.

Nach dem Malen haben wir uns bei Cobami mit leckerem vietnamesischen Essen gestärkt.

Sonntag, 1. Februar 2026

.x steht für 10 | 04.09.2019 • 07.09.2019

X steht für 10.


Ich bin nicht klug. Ich habe nur jede Menge Kalenderblätter gelesen.


Es kotzt mich an, in einem Land zu leben, in dem 70 Jahre nach dem Holocaust Nazis wieder zur Normalität gehören sollen.


Bei euch Meldemuschis beschleicht mich der Verdacht, dass ihr immer noch nicht abgestillt wurdet.


Vermissen. Mit jeder Faser des Herzens, sodass die Sehnsucht durch alle Poren dringt und man aus seiner Haut fahren möchte.


Nenne es Egoismus. Ich nenne es Selbstschutz. Nenne es Rücksichtslosigkeit. Ich nenne es Grenzen setzen.


Manchmal ist es nicht die Umwelt, der man nicht gewachsen ist, sondern man selbst.


Morgen ist auch noch eine Nacht.


Ich halte nicht an einem Menschen fest. Ich halte an meinem Glauben an ihn fest.


Distanz ist keine räumliche Entfernung. Distanz ist ein Gefühl.


Manchmal fühlt man sich nicht. Nur Schmerz. Innen und außen.

.wochenrückblick | kw fünf • 5undzwanzigster bis einund3sigster erster 6undzwanzig

Viel gibt es diese Woche nicht zu sagen. Und noch weniger zu zeigen. Was nicht daran liegt, dass ich wenig getan und gesehen hätte. Ich habe es nur nicht mit der Kamera festgehalten.

Am Montag wurde mein Großer 29. Gefeiert hat er nicht, er war selbst arbeiten. 

Montagabend konnte ich beobachten, wie Anton versuchte, sich in einen 6er Eierkarton zu legen. Der Blick auf dem dritten Foto scheint mir sagen zu wollen: "Was'n? Passt doch!", oder?



Am Dienstag stand ich morgens um vier schon draußen und habe den Gehweg vom Schnee befreit. Ich hatte im Januar Hausdienst und gehofft, dieser Kelch ginge an mir vorüber. Aber nee. Dennoch: schön anzusehen war er ja, der erste Schnee. Noch so rein und unberührt. Morgens um fünf an der Straßenbahnhaltestelle.




In Kranichstein nahm der Himmel um kurz nach sechs dann eine fast bronzene Farbe an. Fotografiert von unserem Raucherhäuschen hinter dem Gebäude aus.

Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Daher wollte ich mich hier mal jeden Sonntagmorgen bei einer Tasse Kaffee an die vergangenen sieben Tage erinnern. Ich bediene mich dieses alten Plans jetzt einfach, wenn auch ..noch.. ohne Fotos.

[ Gestrickt ] zwei Paar Erwachsenensocken

[ Gegossen] einiges fürs das Hochzeitsgeschenk und noch ein bisschen mehr

[ Gehört ] Das Lied von Eis und Feuer

[ Gewogen ] Montag noch 64 kg, Samstag 63,5 kg

[ Gesehen ] The Walking Dead beim Steppen

[ Getan ] wieder eine Regelmäßigkeit in Sachen Stepper gefunden

[ Geweint ] beim Anblick meines Girokontos

[ Gewünscht ] eine Nebenkosten- und Steuerrückzahlung

[ Geplant ] ein paar Dinge bei ebay verkaufen und meinen etsy Shop wieder füllen

Samstag, 31. Januar 2026

.x steht für 10 | 30.08.2019 • 03.09.2019

X steht für 10.


Es gibt einen Menschen, von dem ich unbedingte Achtung, Wertschätzung, Ehrlichkeit, Fürsorge und Treue erwarte. Dieser Mensch bin ich selbst.


Seid ihr schon mal aufgewacht und ward tot? Macht das nicht!


Man muss auch immer die Konsequenzen aus Entscheidungen tragen, die man nicht getroffen hat.


Ich will nicht sagen, dass ich schon ziemlich lange im Wartezimmer sitze. Aber ich hoffe, dass mein Tagesticket für die Bahn nicht abläuft.


Wer Sehnsucht sucht, wird Schmerz finden.


In den Gedankengängen bitte keinen Sperrmüll abstellen.


Du hast hinter die Fassade geschaut und bist nicht weggelaufen. Denn zwischen Sümpfen, Gewittern, Disteln und Brennnesseln hast du den Regenbogen und Sonnenblumen gesehen.


Im Meer der Emotionen bin ich die Gestrandete.


Für manche Menschen verstoße ich auch gegen meine eigenen Regeln.



Freitag, 30. Januar 2026

.x steht für 10 | 28.08.2019 • 30.08.2019

X steht für 10.


Das Leben ist endlich. Wenn wir also noch was davon haben wollen, sollten wir jetzt damit anfangen. Nicht irgendwann.




Danke, Twitter. Durch dich habe ich mein Augenrollen perfektioniert.


Lass nur Menschen in dein Leben, die auch bereit sind, dich in ihres zu lassen.


»Du wirkst so gelassen.« »Das ist Resignation.«


Manche Sätze sind Gift für die Gedanken.


Ich wär' jetzt bereit für ein bisschen Exklusivität.


Ja. Ich bin nett. Ich bin höflich. Ich bin offen und habe ein loses Mundwerk. Aber deshalb bin ich nicht für dich verfügbar. Also wichs' leise.


Die Vergangenheit läuft nicht weg. Manchmal klammert sie sich an die Gegenwart und stellt sich der Zukunft in den Weg.


Lüften. Die Wohnung. Den Kopf. Das Herz. Atmen.

Donnerstag, 29. Januar 2026

.x steht für 10 | 25.08.2019 • 27.08.2019

X steht für 10.


Manchmal reicht es nicht, eine Tür zu schließen. Manchmal muss man das ganze Haus verlassen, um den Lärm in den anderen Räumen zu ertragen.


Trauzeugin: »Ich hab' 'ne halbe Stunde vegane Sahne geschlagen, bis sie steif wurde. VEGANE SAHNE!« Ich: »Hm. Es gibt in der Tat weitaus bessere Dinge, die steif werden, wenn was geschlagen wird.« Schwiegertochter: »Höhöhö.« Junior [weint]


Im Alter wird man gar nicht geduldiger. Man vergisst nur schneller, worauf man wartet.


Lachen ist, wenn das Herz singt.


›Dummbeidelserika!‹ Hessisch at its best.


Am Ende steht alles wieder auf Anfang.


Gedanken nehmen eine andere Gestalt an, sobald sie ausgesprochen werden. Im Positiven wie im Negativen.


Stark genug, um Schwächen zuzulassen. Zu schwach, um immer stark zu bleiben.


Hinter jedem brennenden Zorn steckt glühender Schmerz.


Manchen Kummer nimmt man so deutlich wahr, als wohne er in einem selbst.